Was funktionelle Winterjacken ausmacht

Im Winter ist es bekanntlich kalt, oft sogar eisig kalt und nichts ist unangenehmer, als bei solchen Temperaturen im Freien zu frieren. Egal, ob wir die Natur, die verschneite Winterlandschaft bei einem Spaziergang genießen, uns auf Schlittschuhen auf einem zugefrorenen See tummeln oder mit der Familie oder Freunden eine lustige Rodelpartie unternehmen.
Damit wir alle diese Aktivitäten auch wirklich in wohliger Wärme genießen können, müssen wir uns in die richtige Kleidung “einpacken”.
Heutzutage ist die Auswahl riesig. Egal, ob es um das passende Material geht, um den Schnitt oder um die Farbe- für jeden ist das passende Stück zu bekommen.
Das war nicht immer so!
Wenn wir einen kleinen Rückblick in vergangene Zeiten machen, so hat man natürlich auch damals versucht, sich in den oft sehr strengen Wintern vor der klirrenden Kälte zu schützen. Da freute sich, wer eine dicke, handgestrickte Schafwollweste sein Eigen nennen konnte oder vielleicht sogar einen wasserdichten Lodenjanker im Kasten hatt.
Sehr beliebt waren in den Alpenregionen auch dick gewalkte Schafwolljanker.
Heutzutage können wir uns gar nicht mehr vorstellen, wie einfach die Winteroberbekleidung noch vor Jahrzehnten war.
Nur wohlhabende Damen und Herren konnten sich feine Pelzjacken leisten, die natürlich besonders gut wärmten.
Was erwarten wir heute von einer funktionellen Winterjacke?

Das wichtigste an solch einem Kleidungsstück ist die gute Isolierung, dass sie also optimal gegen Kälte schützt. Daneben sollte sie auch undurchlässig für Wind und Feuchtigkeit, bzw. Nässe sein.
Dadurch kann die Wärmeleistung der meisten Jacken erheblich gesteigert werden. Wenn durch die einzelnen Materialschichten Luftpolster entstehen, werden sie durch die Körpertemperatur erwärmt und isolieren gegen die Kälte.
Möglichst viele Schichten verbessen also die Wärmeisolierung.
Am Markt findet man eine grosse Produktpalette an Winterjacken, je nach Verwendungszweck.
Sehr beliebt und in punkto Wärmeisolierung so gut wie unschlagbar, sind gesteppte Daunenjacken, die es in vielseitigen Ausführungen gibt.
Zahlreiche Hersteller haben auch spezielle Kinderjacken im Programm, gut wärmeisolierend, wasser- und windundurchlässig, schmutzabweisend und waschbar in der Waschmaschine.
Aber auch Chic und das modische Erscheinungsbild sind für Kinder und Jugendliche ein wesentliches Auswahlkriterium.
In jedem Fall werden als Aussenmaterial für funktionelle Winterjacken meist Kunstfasern (Polyester und entsprechende Derivate) verwendet. Diese Membranen sind atmungsaktiv, bringen also den Schweiß nach aussen und eignen sich damit besonders gut für jede Art von Sportaktivitäten.
Als Innen- und Isoliermaterial werden Kunstfasern oder die klassischen Gänsedaunen verwendet. Der Pluspunkt der Daunenjacke ist, wie schon erwähnt, die besonders gute Isolierleistung.
Kunstfaserfüllungen zeichnen sich vor allem durch die Wärmeleistung in nassem Zustand aus. Diese Modelle sind in der Regel auch preislich günstiger als ihre Gegenstücke mit Federfüllung.
Der Winter kann also kommen und die Kälte verliert ihren Schrecken, wenn wir uns informieren und dann aus der Fülle der angebotenen Winterjacken die für uns passende auswählen.